Ab dem 23. April 2012 wurde der Kräutergarten Kloster Kamp neu angelegt.

Ein öffentlicher Kräutergarten des Geistlichen und Kulturellen Zentrums Kloster Kamp





Mittwoch, 5. August 2015

Aus dem Vollen schöpfen


Auch in den Zeiten mit besonderen, nicht üblichen oder unausgeglichenen Wachstumsbedingungen
ist die Zeit der Kräuterernte von Maria Himmelfahrt(15.8.) bis Mitte September immer eine gute Erntezeit für den Wintervorrat an Küchen-und Heilkräutern.
 
Im Brauchtum der Volksheilkunde ist es die Zeit der Frauendreißiger, besonders für Frauen wirksame Kräuter sind nun noch einmal mit sommerlich hoher Wirkkraft reif zur Ernte.
 
Zum Brauchtum gehört auch die Kräuterweihe, bei der traditionell die Kräuterbuschen gesegnet werden.  Oft dienten die Kräuterbuschen dann auch als Donnerbuschen am Scheunentor: Als Segensschutz vor Gewittern und die verheerenden Blitzeinschläge  in Strohlagern und mit Stroh gedeckten oder unterfütternden Dächern.
 
Kräuterweihe oder Kräutersegnung in heutiger Zeit bezieht gerne die Bedeutung der Kräuter für unser Wohlbefinden und als Zeichen für die Freude an der Schöpfung mit ein.
Achtsamkeit und Innehalten.
Kräutersträuße  konnten wir am Kräutersonntag gar nicht so häufig schneiden, da so ein großer Andrang im Garten war.
Für die Kräutersegnung am 13.8. um 18Uhr in der Abteikirche werden wir aber genügend Sträußchen vorbereiten. Gerne auch am Freitag ab 15 Uhr, wenn die Kräutergartenpflege und offene Führung anstehen.
In vielen Gesprächen der letzten Tage  habe ich auf die Stiftung Natur und Medizin hingewiesen.
Ab der nächsten Woche sind auch wieder die Hintergrund- und Rezeptbücher  rund um den Kräutergarten erhältlich.